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Kittenentwicklung

Kittenentwicklung

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Katzenmama mit ihren Babys in der Wurfkiste

 

Ist bei der Geburt alles gut gegangen und sind die Kitten dann alle auf der Welt, werden sie von der Mutter erst einmal ausgiebig geputzt. Anschließend liegen alle Kitten schnurrend an der Zitze. Auch die Mutter schnurrt, obwohl die Kätzchen das zwar nicht hören aber trotzdem spüren können. In den ersten 3 Lebenswochen werden sie von der Mutter unermüdlich gesäugt, gewärmt und geputzt. In dieser Zeit ist es besonders wichtig, dass die Mutter ausreichend hochwertige Nahrung bekommt, denn nur wenn es der Mutter gut geht, bekommen die kleinen Kitten genug Nahrung.

Die erste Milch, die sogenannte Kolostralmilch, ist für die kleinen Kitten besonders wichtig, da sie einen hohen Gehalt an Immunkörpern hat und somit einen besonderen Schutz der Neugeborenen gegen Erkrankungen bietet.

Die Mutter verlässt in der ersten Zeit die Wurfkiste nur um das Katzenklo aufzusuchen oder zu fressen bzw. zu trinken und geht dann direkt wieder zu ihren Kitten in die Wurfkiste, aus der ein Schnurren von Mutter und Kitten zu hören ist. Ab ca. dem 5. Tag entwickelt sich langsam der Gehörsinn. Die Augen öffnen sich zwischen dem 7. und 12. Tag. Die ersten Wochen sind die Augen der Kitten strahlend blau. Bereits nach einer Woche haben die kleinen Kätzchen fast die Hälfte ihres Geburtsgewichts zugenommen. Auch wenn sie inzwischen ihre Umwelt bereits wahrnehmen können, so sind sie doch noch recht unbeholfen. 

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Ab der 2. Woche versuchen sie, zu stehen, zu laufen und sich hinzusetzen.  Nun  wiegen die Kätzchen bereits doppelt so viel wie bei der Geburt.  Auch der Rest der Nabelschnur vertrocknet nach und nach und fällt ab. Obwohl sich die Muskulatur zur Steuerung der Gliedmaßen bereits schnell entwickelt, können sich die Kätzchen auch in der 2. Woche nur krabbelnd vorwärts bewegen. Während sich die Ohren der Kätzchen aufstellen, öffnen sich die Gehörgänge. Nun können die Kätzchen auf Geräusche von Mutter und Geschwistern reagieren. Sie heben das Köpfchen, schauen sich um, schnüffeln und können die Ohren zur seite drehen.

 

Die Milchzähnchen brechen ab der 3. Woche durch. Ein Kätzchen bekommt insgesamt 26. Milchzähne - 12 Schneidezähne, 4 Eckzähne und 10 Vorderbackenzähne. Das Hör- und Sehvermögen wird weiter geschärft. Jetzt nehmen die Kätzchen täglich ca. 20 Gramm zu.

Mit wackeligen Beinchen werden die ersten kleinen Schritte gemacht und die Wurfkiste untersucht. Da der Eingang für die Kleinen noch zu hoch ist, werden erste „Ausbruchversuche“ unternommen, die aber noch scheitern. Zaghaft fangen auch kleine Raufereien unter den Geschwistern an. So lernen die Kätzchen spielerisch, ihre Bewegungsabläufe zu koordinieren.

4. - 6. Woche: Während die Kätzchen in den ersten Tagen noch unsicher die ersten Schritte unternahmen, werden diese immer sicherer, auch wenn es sich noch auf seine Bewegungen konzentrieren muss, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren oder gar umzufallen. Jetzt hat es auch ein Gefühl dafür, seine Krallen einzuziehen und auszufahren. Die spielerischen Raufereien untereinander intensiver und mit ihnen werden die Kitten immer sicherer in ihren Bewegungen. Das Kätzchen kann jetzt so gut hören und sehen, wie eine erwachsene Katze. Ab der 4. Woche gibt es auch schon feste Nahrung zur Muttermilch, die zuerst zaghaft, aber dann immer lieber angenommen wird. Nun beginnt auch die Sozialisierung. Die Erfahrungen, die die Kätzchen zwischen der 4. und 12. Woche machen, prägen die Persönlichkeit sein ganzes Leben.

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 Ab der 5. / 6. Woche können die kleinen Kätzchen schon recht gut laufen. Ab jetzt können sie Entfernungen einschätzen und horizontale und vertikale Flächen unterscheiden. Es werden erste zaghafte Putzversuche unternommen. Bereits jetzt werden die Kitten schon an das tägliche Kämmen gewöhnt, auch wenn es noch lange nicht erforderlich ist. So lernen sie bereits ganz früh, dass das Kämmen angenehm ist und lassen sich später leichter kämmen.

 

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Gekuschelt wird aber weiterhin gemeinsam - möglichst aneinander.
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Frauchen: Wir haben HUNGER!

Die morgendliche Begrüßung der kleinen Racker!

 

Damit kleine Kätzchen schneller sauber werden, werden sie vom Züchter von ca. der 5. bis ca. 7. Woche in ein kleines Hasengehege gesetzt. Um die Kätzchen an Geräusche von Menschen zu gewöhnen, wird diesers bei uns im Esszimmer aufgestellt und nimmt 2/3 des gesamten Zimmers ein. Die Kätzchen sind jetzt schon recht flink und sollen durch den Hasenzaun nicht so weit weg von derKatzentoilette laufen. So können sie besser von der Mutter lernen, wie man eine Katzentoilette benutzt. In dem Gehege ist ein großes Schlafkörbchen, Futter- und Wassernäpfe, Katzentoiletten (auch mit niedrigem Rand für die Kitten und großbem Katzenstreu, da Kitten gerne erst mal alles mit dem Mund probieren zu fressen) und ein Hocker, damit die Mutter das Gehege besser verlassen kann. Der Zaun wird jede Woche vergrößert, so dass die Kätzchen immer mehr Platz zum Spielen und Toben haben. Jede Woche gibt es dann ein neues zusätzliches Spielzeug, wie z.B. einen Mini-Kratzbaum, eine Kratzrolle etc. zum Lernen, Entdecken und spielen.

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Bei unserem Kitten Amadeus vom Gut Berliouz konnte man direkt erkennen, wie er den Sinn der Katzentoilette lernte. Er schaute meinem Mann dabei zu, wie er die Katzentoilette fegte und man konnte dem Kater am Gesicht ansehen, dass er jetzt begriff, welchen Sinn die Katzentoilette hatte. Kurz darauf benutzten er und etwas später ebenfalls die anderen Kitten die große Katzentoilette mit dem sandigen Cat&Clean Katzenstreu mit Babypuderduft. Während die Kitten-Katzentoilette nur eher zaghaft angenommen wurde (vermutlich aufgrund der groben Körner), wurde die Katzentoilette mit Cat&Clean Katzenstreu nun sofort akzeptiert. Jetzt waren die Kitten groß genug und wussten, dass man Katzenstreu nicht fressen kann.

 

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 Mit der 7. Woche ist auch die erste Impfung gegen Katzenseuche, Katzenschnupfen und Katzenleukose fällig. Die Kitten sehen zum ersten Mal einen Transportkorb, mit dem sie zum Tierarzt gebracht werden und machen erste Erfahrungen mit einem Tierarzt.

Jetzt sind die Kätzchen so groß, dass der Hasenzaun kein Hindernis mehr ist. In dem für die Kätzchen abgeteilten Esszimmer wird alles inspiziert wird. Der große Kittenkratzbaum (mittlere Größe) ist jetzt nicht mehr zu hoch und es wird geklettert, getobt und gespielt, bis sie erschöpft mit letzter Kraft ins Körbchen fallen.

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So ein Kittenleben ist ganz schön anstrengend!

Da schafft es das eine oder andere Kätzchen nur

mit letzter Kraft ins Körbchen und

fällt sofort in einen tiefen Schlaf!

Das Katzenklo mit dem nicht klumpenden Streu für Kitten

wird zum Katzenspielplatz!

 

Ab ca. der 8. Woche beginnen die Kätzchen mit kleinen Springübungen.

Ab der 9. Woche ist auch die Sperre an der Esszimmertür kein Hinternis mehr. Nachdem das erste Kätzchen auch dieses letzte Hinternis überwunden hat, machen die anderen Kätzchen es dem ersten Kätzchen sofort nach und das gesamte Haus wird erstürmt. 

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Die Hütte wackelt. Nichts ist mehr vor der Rasselbande sicher und man hat Augen und Hände zu wenig. Alle Zimmer werden von der Rasselbande  akribisch untersucht, unter und auf  jeden Schrank wird gekrabbelt, jede Ecke besucht, die höchsten Kratzbäume erklettert und auch keine Gardine ist mehr sicher. 

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  Manche Mieze ist so erschöpft vom Toben, dass

sie sogar mit Kopf nach unten auf dem Kratzbaum

vor Erschöpfung schläft.

Keine Gardinen und kein Sofa ist mehr sicher. Die Rangeleien zwischen den Geschwistern werden immer wilder und die Grenze zwischen Spiel und Ernst sind nicht mehr eindeutig.

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10.-12. Woche: Die Kätzchen werden immer selbständiger und sind kleine Persönlichkeiten geworden. Bis zur 10. Woche fast ein Drittel ihres endgültigen Körpergewichts erreicht.

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Ab der 13. Woche - nach der 2. Impfung -  können die Kleinen in ihr neues Zuhause umziehen. Die Milchzähnchen fallen jetzt langsam aus und werden durch 30 bleibende Zähne ersetzt.

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Seite zuletzt geändert am: 27.03.2014, 20:05 von Helga