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Seriöse Züchter erkennen

 

Seriöse Züchter erkennen

 

Seit Bestehen dieser Webseite bin ich immer wieder gefragt worden, woran man einen seriösen Züchter erkennt.

 

Mit Sicherheit kann man vermutlich keinen Züchter als seriös erkennen. Aber es gibt wichtige Hinweise, ob dieser Züchter züchtet, weil er Katzen liebt oder ob er einfach nur schnelles Geld verdienen möchte.

 

Einen seriösen Züchter können und sollten Sie besuchen können, um so die Katzen in ihrer gewohnten Umgebung kennen lernen zu können.

Schauen Sie sich bei dem Besuch nicht nur die Kätzchen genau an, sondern achten sie zuerst einmal insbesondere auch auf das Umfeld, in dem die Katze lebt.

Wie

  • sehen die Futterplätze sauber aus?
  • wie riecht es in der Umgebung? Auch in einem Mehrkatzenhaushalt stinkt es nicht nach Urin, wenn man sorgsam die Katzentoiletten reinigt! Allerdings neigen potente Kater zum Markieren mit Urin, was Uringeruch erklären könnte. In diesem Zusammenhang stellt sich dann nämlich direkt die nächste Frage: Wo bzw. wie wird/werden potente Kater gehalten? Etwa in einem separaten Kellerraum?
  • sehen die vorhandenen Kratzbäume aus (völlig abgewetzt oder in gutem Zustand) und gibt es ausreichend Kratzbäume für die Anzahl der Tiere?
  • sieht die Wurfkiste aus, in denen die Kitten die ersten Wochen leben? Lassen Sie sich - wenn möglich - die Wurfkiste/n zeigen, in denen die Kitten die ersten Wochen leben. Bestehen diese aus einer liebevoll gebastelten Holzkiste oder aus einem Pappkarton?
  • gibt es ein Kittenzimmer und wie ist dieses eingerichtet (liebevoll mit allerhand Spielzeug, Decken, etc. oder lieblos)?

In vielen Fällen lässt die gesamte Einrichtung Rückschlüsse auf die finanzielle Lage des Züchters – und somit evtl. auf seine Triebfeder zu züchten - zu.

 

Das sind natürlich nur Eindrücke, die aber schon einen Teil aussagen.

 

Ein sicheres Zeichen, dass es sich um keinen seriösen Züchter handelt ist,

  • dass die Kitten bereits vor oder ab der 8. Woche abgegeben werden,
  • nicht ausreichend geimpft sind (bis zur 12. Woche müssen diese 2 x geimpft werden) und über keinen aktuellen Impfpass verfügen,
  • keinen Stammbaum haben bzw. dieser gefälscht ist. Überprüfen Sie, ob es den Verein und den Züchter gibt. Die Kontaktdaten der Katzenzuchtvereine finden Sie im Internet!
  • der Preis unterdurchschnittlich bzw. günstig ist. Wer seriös Perserkätzchen züchten will, wird daran nichts verdienen können. Siehe hierzu auch meine Seite "Der Preis... " (einer Perserkatze). Eine Perserkatze aus einer seriösen Zucht hat ihren Preis und an einem vermeintlichen Schnäppchen werden Sie in der Regel nicht viel Freude haben.
  • Tiere aus dem Auto heraus verkauft werden.

 

Warum ist ein Stammbaum so wichtig?

Eine Katze mit irgendeinem Kater zu decken ist einfach. Ohne Stammbaum ist nicht nachzuvollziehen, ob es sich überhaupt um z.B. zwei reinrassige Perserkatzen oder um Inzucht handelt oder ob die Zuchtkriterien (wie z.B. zum Schutz der Zuchtkatze, diese nur nach den vorgegebenen  Abständen zu decken) eingehalten werden.

 

Achten Sie besonders darauf, ob der Züchter (Erb-)Krankheiten ausschließt und lassen Sie sich die ärztlichen Befundunterlagen hierzu in Kopie aushändigen, BEVOR Sie Ihr Herz an ein Kitten verloren haben. Überprüfen Sie genau, ob die Unterlagen auch die im Stammbaum genannten Katzen betreffen.

 

Warum Zuhören so wichtig ist:

Erst die Erfahrung hat mir beigebracht, dass Züchter ihre Einstellungen zu ihren Katzen auch schon einmal zwischen den Zeilen mitteilen.

Erzählt Ihnen z.B. ein Züchter, dass er wegen einer eitrigen Nasennebenhöhlenentzündung nicht zum Tierarzt geht und die Nasennebenhöhlen selber mit Meereswasserspülungen selbst behandelt, sollten alle Alarmglocken klingeln. Gleiches gilt, wenn Sie z.B. Infusionsflaschen mit Antibiotikum bei dem Züchter sehen sollten. In diesen und ähnlichen Fällen fehlt dem Züchter vermutlich das Geld für einen notwendigen Tierarztbesuch. Mitleid für den Züchter und die Katzen ist hier völlig unangebracht.

 

Kaufen Sie nur eine Katze, die

  • mindestens 12 Wochen alt,
  • mindestens 2 x geimpft,
  • gesund ist (mit Gesundheitszeugnis!) und
  • einen Stammbaum

hat.

Kaufen Sie niemals ein –offensichtlich krankes - Tier aus Mitleid. Verkauft ein Züchter kranke Tiere und spielt mit dem Mitleid der Käufer können Sie sicher sein, dass Sie mit dem Kauf des kranken Kätzchens neben dem finanziellen Gewinn des Verkäufers nur Platz für den nächsten (kranken) Wurf schaffen.

 

Seite zuletzt geändert am: 26.06.2017, 15:04 von Helga