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Der Preis ...

                                  

Der Preis einer Perserkatze...

    

Ja, eine Perserkatze kostet Geld – auch den seriösen Züchter viel Geld, bis er süße Babys hat;

... wenn denn alles gut geht.

Viele Kritiker betonen, dass es in Tierheimen oder auf dem Bauernhof genug Katzen geben würde. Dies ist richtig. Nur manch einer möchte eben eine Perserkatze. Dies hat viele Gründe: Der Charakter, das seidene Fell, ihre liebenswerte, anhängliche und menschenbezogene Art, …

Hier sind auch die Hauptunterschiede zur europäischen Kurzhaarkatze, der sogenannten Hauskatze. Rassekatzen sind meist reine Wohnungskatzen und für solche Menschen ideal, die zu ihrer Katze eine tiefe, innige Bindung aufbauen wollen. Wer seine Katze in die freie Natur lassen möchte und sie die meiste Zeit draußen ist (und häufig nur zum Fressen nach Hause kommt), für den ist eine Rassekatze, vor allem eine Perserkatze, nicht geeignet.


Bis zu diesem Punkt stimmt mir fast jeder noch zu. Dann kommt aber das leidige Thema "Geld”.
Wer glaubt, dass eine seriöse Katzenzucht Gewinne abwirft, der irrt gewaltig. Zu oft kann man im Internet und in der Zeitung lesen, dass Perserkatzen schon für 100 € bis 250 € abgegeben werden.


Wo ist hier der Unterschied? Warum verlangen die meisten Züchter mehrere hundert Euro? Grob gilt: sinnlos ungetestete Tiere vermehren kann jeder, der irgendeine Katze zu irgendeinem Kater bringt, sei es auch innerhalb verschiedener Rassen. Am besten sollen diese Babys mit 6-8 Wochen ausziehen, damit sie den Züchter nicht auch noch Futter kosten und Arbeit machen. So kann man dann die Mutter um so eher wieder eindecken. Bei solchen Züchtern wimmelt es in der Regel von Katzen. Oft hört man dann, dass die Katzen oder zumindest die Kater separat in einem kleinen Zimmer, auf dem Dachboden, im Keller oder in Gartenhäusern leben. In solchen Zuchten leiden die Tiere enorm unter extremen Stress, welcher den Ausbruch von gefährlichen Krankheiten oder Parasiten begünstigt.
Nicht zu vergessen, dass hier meist auch gegen Tierschutzgesetze verstoßen wird! Klassischer Verstoß: Abgabe unter 8 Wochen, Massenzucht, Zucht mit Katzen, bei denen Zuchtverbot herrscht (z.B. wg. Krankheit, Parasiten, Gebissfehler, Knickschwanz, PKD-, FIV- und/oder FelV-positive Katzen, etc.).

Das Ergebnis ist wohl selten eine gesunde Katze, die dem Besitzer lange Freude macht. Auch sicher keine billige Katze, wie auf dem ersten Blick. Kaum beim neuen Besitzer angekommen, sieht dieses Kätzchen zum ersten Mal den Tierarzt; den sie dann aber um so häufiger sehen wird...


Ich habe schon haarsträubende Geschichten gehört und vor meiner Zucht leider auch selber erlebt, was dieses Thema betrifft.

Wer seriös gesunde Katzenbabys züchten möchte, MUSS sich selber teure, gesunde Zuchttiere kaufen, teure Tests und Untersuchungen machen lassen, für Papiere (umfangreiche Untersuchung beim Tierarzt sind nötig - zumindest wenn der Züchter im Verein ist) und Impfungen für Elterntiere und Kitten bezahlen, hochwertiges Futter und Ergänzungen besorgen, die Kitten bis 12 Wochen und länger liebevoll pflegen und in der Familie in der Wohnung oder im Haus aufwachsen lassen, Geld und Zeit für Wissen investieren (Fachliteratur, Abos etc.), die Katze nur alle 8-10 Monate eindecken lassen, derweil die Katzenpille geben und sich häufig deswegen einen Deckkater leihen. Der kostet nämlich auch Geld… Auch so manches Sofa oder Möbelstück überlebt eine Katzenzucht nicht und muss ausgetauscht werden.
Nur wenn das alles gemacht wurde, bekommen Sie ein Katzenbaby, das im Wesen gefestigt und sozialisiert ist, bei dem alle möglichen Vorsorgemaßnahmen gemacht worden sind, damit man von einem gesunden und agilen Kätzchen reden kann.

Der Preis für ein Kitten deckt kaum die sehr hohen Unkosten. Von der vielen Arbeit, die kleine Katzenbabys machen, ganz zu schweigen. Reich wird man ganz sicher nicht, zumal man die „höhere Gewalt” gar nicht mit gerechnet hat, wie den Verlust einer geliebten Zuchtkätzin und/oder den Ausfall eines gesamten Wurfes, da es eine Frühgeburt war. Soviel zum Thema Geld und dem Vorurteil, dass Katzenzüchter reich sind bzw. werden.

 

Warum wird dann überhaupt noch seriös gezüchtet, wenn es den Züchter viel Geld, Arbeit und durchwachte Nächte (z.B. bei Geburt) kostet? Weil es auch noch seriöse Züchter gibt, die Katzen lieben und es ein sehr schönes und beglückendes Hobby ist, Katzenbabys zu züchten.


Reich ist der, der die nächsten 20 Jahre eine liebe Katze besitzen wird, die ihn bei Kummer tröstet, anstatt Kummer macht.

Sämtliche Rechte an Bildern und Texten

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Seite zuletzt geändert am: 08.02.2013, 00:54 von Helga